Ein Batteriespeicher sorgt dafür, dass der Solarstrom vom Dach auch dann verfügbar ist, wenn die Sonne nicht scheint. Wer eine Photovoltaik-Anlage betreibt, erzeugt tagsüber oft mehr Strom, als das Gebäude benötigt. Ohne Speicher fliesst der Überschuss ins Netz und wird tief vergütet. Mit einem Speicher behalten Sie diesen Strom für die Abendstunden, die Nacht oder trübe Wintertage. Wir planen den Speicher so, dass er auf Ihren Verbrauch und Ihre bestehende PV-Anlage abgestimmt ist. Dabei betrachten wir nicht nur die Kapazität, sondern auch die Lade- und Entladeleistung sowie die Integration in Ihr gesamtes Energiesystem. So wird aus Solarstrom ein echter Beitrag zur Unabhängigkeit vom Strombezug.
Speichergrösse richtig bestimmen – worauf es ankommt
Die passende Grösse eines Batteriespeichers hängt vom Jahresverbrauch, der Leistung der Photovoltaik-Anlage und dem Nutzungsprofil ab. Eine Faustregel besagt, dass pro 1000 kWh Jahresstrombedarf etwa 1 kWh Speicherkapazität sinnvoll sind. Das ist aber nur ein Anhaltspunkt. Wenn Sie ein Elektroauto laden oder eine Wärmepumpe betreiben, verschiebt sich der Bedarf. Wir analysieren Ihren tatsächlichen Stromverbrauch über das Jahr und stimmen den Speicher auf diese Werte ab. Ein zu grosser Speicher kostet unnötig Geld. Ein zu kleiner Speicher wird nicht voll und bringt keinen Nutzen. Wir finden die Grösse, die wirtschaftlich funktioniert.
Solarstrom nutzen statt einspeisen
Der Eigenverbrauch von Solarstrom entscheidet über die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage. Ohne Speicher nutzen Sie nur 30 bis 40 Prozent selbst. Der Rest wird ins Netz eingespeist. Mit einem Batteriespeicher steigt der Eigenverbrauch auf 60 bis 70 Prozent. Dadurch kaufen Sie deutlich weniger Strom beim Energieversorger. Die Kosten für den Strombezug sinken. Gleichzeitig verringert sich die Abhängigkeit von Preiserhöhungen. Kombinieren Sie den Speicher mit einer Wallbox und einer Wärmepumpe, nutzen Sie den Solarstrom auch für das Laden des Elektroautos und die Heizung. So wird Ihr Gebäude weitgehend autark.
Wir planen den Speicher so, dass er sich nahtlos in die bestehende Installation einfügt. Der Wechselrichter, der die Module auf dem Dach mit dem Stromnetz verbindet, muss mit dem Speicher kompatibel sein. Wenn Sie bereits eine PV-Anlage haben, prüfen wir, ob sich ein Speicher nachrüsten lässt. Manchmal ist ein Wechsel des Wechselrichters nötig. Oft genügt ein zusätzliches Gerät. Wir beraten Sie ehrlich, was in Ihrem Fall sinnvoll ist und was nicht.
Technik und Sicherheit der Speicher
Wir setzen bei den Batteriespeichern auf Lithium-Eisenphosphat-Technologie, die besonders langlebig und sicher ist, weil diese Zellen viele Ladezyklen vertragen und auch nach Jahren kaum an Kapazität verlieren. Der integrierte Wechselrichter wandelt den Gleichstrom aus den Modulen in netzkonformen Wechselstrom um, während das Energiemanagement regelt, wann der Speicher geladen wird und wann er Strom ans Haus abgibt. Steigt der Strombedarf im Gebäude, schaltet sich die Batterie zu. Scheint die Sonne und ist der Speicher voll, fliesst der Überschuss ins Netz. Das System läuft automatisch.
Sicherheit ist ein zentrales Thema bei Batteriespeichern. Wir installieren nur Systeme, die geprüft sind und den VDE-Standards entsprechen. Die Zellen haben ein integriertes Batteriemanagement, das Überladung und Tiefentladung verhindert. Bei der Installation achten wir auf ausreichend Belüftung und die richtigen Umgebungstemperaturen. Ein Speicher gehört nicht in einen Heizungskeller mit hohen Temperaturen. Wir beraten Sie, wo der optimale Standort in Ihrem Gebäude ist.
Wann ein Speicher Sinn ergibt – und wann nicht
Ein Batteriespeicher lohnt sich, wenn Sie einen hohen Eigenverbrauch anstreben und Ihre Photovoltaik-Anlage mehr Strom produziert, als Sie tagsüber verbrauchen. Wenn Sie ausserdem ein Elektroauto haben oder eine Wärmepumpe betreiben, steigt die Wirtschaftlichkeit, weil Sie den gespeicherten Strom für diese grossen Verbraucher einsetzen können. Die Förderung von Solarstromspeichern durch das Bundesamt für Energie kann die Kosten weiter senken. Wir prüfen für Sie, welche Beiträge Sie erhalten können und wie Sie diese beantragen.
Ein Speicher ist nicht immer die beste Lösung. Wenn Sie tagsüber viel Strom verbrauchen, etwa weil Sie im Homeoffice arbeiten, decken Sie Ihren Bedarf bereits direkt mit der PV-Anlage. Der Speicher bleibt dann oft leer und amortisiert sich nicht. In diesem Fall ist es besser, die Module etwas grösser zu dimensionieren und auf einen Speicher zu verzichten. Wir vergleichen für Sie die Optionen und zeigen, welche Lösung die beste Rendite bringt.
Speicher und Wallbox kombiniert
Besitzen Sie ein Elektroauto, ist die Kombination von Speicher und Wallbox besonders attraktiv, weil Sie das Auto mit Solarstrom vom Dach laden. Das spart Kosten und reduziert den Bezug aus dem Netz. Ist das Energiemanagement so eingestellt, dass das Auto priorisiert mit Solarstrom geladen wird, sinkt der Strombedarf für das Laden auf null. Der Speicher puffert dabei die Schwankungen der PV-Produktion. Verschwindet die Sonne hinter Wolken, schaltet sich die Batterie zu und hält das Laden am Laufen. So laden Sie Ihr Elektroauto mit 100 Prozent Solarstrom.
Kosten und Wirtschaftlichkeit
Die Kosten für einen Batteriespeicher hängen von der Grösse, der Technologie und der Komplexität der Installation ab. Wir erstellen für Sie eine detaillierte Offerte, die alle Komponenten enthält: den Speicher, den Wechselrichter, das Energiemanagement und die Montage. Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Strompreis, den Sie ohne Speicher zahlen müssten, und dem Wert des selbst erzeugten Stroms. Je höher der Strombezug aus dem Netz, desto schneller amortisiert sich der Speicher.
Wir berechnen die Amortisationszeit für Ihre Anlage. Dafür brauchen wir Ihren Stromverbrauch, die Grösse der PV-Anlage und den aktuellen Stromtarif. Mit diesen Zahlen ermitteln wir die jährliche Ersparnis und die voraussichtliche Lebensdauer des Speichers. Eine Batterie hält etwa 10 bis 15 Jahre. Die PV-Anlage produziert in dieser Zeit Strom. Die Investition in den Speicher rechnet sich, wenn die Ersparnis über die Lebensdauer höher ist als die Kosten. Wir zeigen Ihnen, wie sich die Rechnung in Ihrem Fall darstellt.
Voraussetzungen für die Installation
Bevor der Speicher eingebaut wird, klären wir die Gegebenheiten vor Ort. Das Dach, die Ausrichtung der Module und der vorhandene Wechselrichter werden von uns begutachtet. Soll der Speicher an einer Wand montiert werden, prüfen wir zusätzlich die Statik. Ausserdem ermitteln wir den benötigten Platz und regeln die Anbindung ans Stromnetz. Stimmen alle Voraussetzungen, vereinbaren wir den Installationstermin. Meist ist der Einbau nach einem Tag abgeschlossen. Anschliessend nehmen wir das System in Betrieb und zeigen Ihnen, wie Sie es über das Monitoring-System im Blick behalten. Sie erkennen sofort, wie viel Solarstrom anfällt, wie voll der Speicher ist und wie viel Strom Sie aus dem Netz beziehen. So verlieren Sie nie den Überblick.
Jetzt Kontakt aufnehmen
Ein Batteriespeicher ist eine Investition in die Unabhängigkeit und die Zukunft Ihres Gebäudes, weshalb wir Sie beraten, welche Grösse und Technologie zu Ihrem Verbrauch passt. Wir planen die Installation und übernehmen die Inbetriebnahme. Wenn Sie wissen wollen, ob ein Speicher für Sie sinnvoll ist, vergleichen wir die Optionen und zeigen, was sich für Sie rechnet.

